Gedenkveranstaltung am 23.Mai 2013

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Fontanepromenade 15 —
Gedenkveranstaltung am 23.Mai 2013

Bildergallerie

Programm

Am Donnerstag den 23. Mai 2013 findet die feierliche Eröffnung des Erinnerungsprojektes zur Fontanepromenade 15 statt.

Beginn ist ab 16 Uhr vor dem Gebäude auf der Fontanepromenade 15 mit dem folgenden Programm:

  • mit Redebeiträgen von Kristine Jaath(BVV Vorsteherin), Monika Hermann(Bezirksstadträtin), Rabbiner Daniel Alter (Integrationsbeauftragter der Jüdischen Gemeinde Berlin), Grusswort von Inge Deutschkron gelesen von Volker Hobrack, Grusswort von Chrisine Fischer-Defoy (Stiftungsvorsitzende Aktives Museum Widerstand und Faschismus in Berlin e.V.)
  • Enthüllung der Gedenkstele von Helga Lieser
  • Einweihung der künstlerischen Intervention im Gedenken der “Judenbänke” von Stella Flatten & Helga Lieser

Ab 17.15 Uhr folgt das Programm im Nachbarschaftshaus Urbanstrasse e.V. :

  • Klavierkonzert von Julie Sassoon mit Stuecken ihres neuen Albums “Land of Shadows”
  • Filmvorfuehrung der Videoarbeit von Liane Lang und dem Film von Stella Flatten & Christina Voigt
  • Eroeffnung der Fotoausstellung von Martin Albrecht “das Verborgene und das Sichtbare”

Künstler

An dieser Stelle folgen Kurzportraits der beteiligten Künstler  (in alphabetischer Reihenfolge):

DHM Opening

Eroeffnung der Portalausstellung des Themenjahres 2013 ‘Zerstoerte Vielfalt’ im Deutschen Historischen Museum, 30.01.2013

© M.Albrecht

Martin Albrecht (1981) geboren in Berlin ist erfolgreicher Absolvent der Ostkreuzschule für Fotografie (2008-2011). Er arbeitet als freischaffender Fotodesigner und an Projekten im Bereich der Dokumentarfotografie. Wir trafen uns das erste mal im Rahmen der Ausstellung “Schau” der Abschlussklasse der Ostkreuzschule 2011 an der Spandauer Strasse in Berlin Mitte. Mit detailtreuem Hintergundwissen zum Entstehungsprozess und Begeisterung führte er durch die Ausstellung. Dieser genaue
Blick für den Moment setzt sich in seiner Arbeit zur Fontanepromenade “das Verborgene und das Sichtbare” (vom 23. Mai für die Dauer von 6 Wochen im Foyer des Nachbarschaftshaus Urbanstrasse) fort. Martin Albrecht lebt und arbeitet in Berlin.

Mehr unter www.soulandgrain.de

 

Liane Lang

Liane Lang ist Künsterlin. Sie arbeitet sowohl skulptural als auch im Bereich von Film und Fotografie. Lang studierte am Goldsmiths College und der Royal Academy in London. Ihre Arbeiten sind in Großbritannien und im Ausland ausgestellt worden und sind Teil einer Vielzahl namhafter Kollektionen. Ich traf Liane Lang zum ersten Mal 2010 bei einem Vortrag an der School of Slavonic and East European Studies des University College London. Ihre Arbeiten mit dem Titel “Monumental Misconception” entstanden im Memento Park Budapest und ihr Vortrag dazu war witzig und brilliant zu gleich. Seitdem verbindet uns ein starkes Interesse für Erinnerungskulturen in ihrer gebauten Umwelt. Ihre Videoarbeit ‘The later days’ brachte uns zum zweiten mal in einem Projekt zusammen. Liane Lang lebt und arbeitet in London.

Mehr unter www.lianelang.com

Julie Sassoon ist eine britisch-jüdische Pianistin und Komponistin. Ihre Familie emigrierte als Verfolgte des Naziregimes 1939 aus dem Schwarzwald nach Grossbritanien. Sie studierte Musik und Bildende Künste an der Lancaster University und gewann dort den Preis fuer ‘piano performance’. Daran anschliessend  studierte sie Jazz Piano und Indische Violine am Leeds College of Music. Grosse Aufmerksamkeit erhielt Julie Sassoon im Jahr 2000, als sich zusammen mit ihr das aussergewoehnliche Azilut! trio mit Bart van Helsdingen (zweimal nominiert ‘Best Jazz Drummer in the Netherlands’) und Lothar Ohlmeier (tenor und soprano saxophone, bass clarinet) bildete. Der Kontakt zu Julie Sassoon entstand über eine gute Freundin. Als wir uns trafen war es als kenne man sich schon lange. Ihre Musik ist voll Intensitaet und sie vermag es die Geschichte ihrer Familie durch ihre Musik plastisch erlebbar zu machen. Julie Sassoon hat eine Tochter und lebt in Berlin.

Mehr unter www.juliesassoon.com

Christina Voigt

© Christina Voigt

Christina Voigt (1979) geboren in Sangerhausen ist eine Dokumentarfilmerin und Grafikerin. Sie studierte Anthropologie und Filmwissenschaften an der FU Berlin sowie Mediendesign an der FH Augsburg. Seit 2003 arbeitet sie als Freie Filmemacherin, Kuratorin und Fotografin. Zu ihrem filmerischen Fokus gehört Nepal und die dortigen Menschenrechtsverletzungen während des maoistischen Aufstandes (1996-2006.) Seit Sommer 2012 arbeitet sie als Dozentin für Film an der Berliner Technischen Kunstschule. Zum ersten Mal traf ich Christina Voigt auf der Fotoausstellung von Jacob Holdt 2012 im Grimmmuseum Berlin auf der sie selbst die Ausstellung fotografisch dokumentierte. Sie arbeitet präzise und mit dem sicheren Gespür den Überblick über das Gesamte zu behalten. Die Zusammenarbeit an der Kurzdokumentation zur Geschichte der Fontanepromenade 15 war intensiv und doch extrem freundschaftlich. Christina Voigt hat eine Tochter und lebt in Berlin.

Mehr unter www.christinavoigt.com